Autorin | Referentin

Publikationen


Ratgeber
• Keine Lust auf Frust, Fischer, 1999
• Vivamos con buenas ondas, Editorial Diana, 2001

Fachbücher
• Konfliktmanagement für Betriebs- und Personalräte, Turnus, 2000
• Fürs Leben erziehen, Raabe, 2002
• Konflikte positiv lösen, Praxishilfen für Lehrer/innen, Weka, 2005
• Warum der Empowerment-Ressourcenansatz eine Alternative ist, Grin Verlag 2010
• Lernprozesse und Devianz bei jugendlichen Straftätern, Grin Verlag, 2010
• Opfer Mann? Männer im Spannungsfeld von Täter und Opfer, Tectum, 2012
• Selbstbewusste Kinder: Faires Miteinander, Raabe, 2013

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Kommentar Autorin

Fast die Hälfte der Lehrer an weiterführenden Schulen empfindet den Unterricht anstrengender als noch vor zehn Jahren: Der Umgang mit den Schülern wird belastender, vor allen Dingen weil Kompetenzen wie Selbstbeherrschung, Respekt, mangelndes Regelverständnis fehlen was aktuelle Studien belegen. Da problematische Verhaltensweisen zu Lern- und Leistungsschwierigkeiten führen und das Lernklima vergiften, ist die Vermittlung von Lebenskompetenzen im Schulunterricht unverzichtbar.

Mit dem Lernprogramm „Selbstbewusste Kinder – Faires Miteinander“ erlernen Kinder in Gesprächen, Diskussionen und Rollenspielen u. a. gute Beziehungen zu anderen aufzubauen, anderen zuzuhören, sich zu behaupten, Gefühle auszudrücken und fair miteinander umzugehen. Nicht nur, dass so konstruktive Verhaltensweisen für das spätere Lernen trainiert werden, Kinder gewinnen dadurch Selbstachtung und Selbstbewusstsein, das Lernklima verbessert sich und Lehrer erfahren eine spürbare Entlastung im Unterricht.


Fachartikel

• Projektbeispiele guter Praxis zum Thema: Gewalt unter Gefangenen und Gewaltprävention, Forum Strafvollzug, Heft 2, März/April 2013
• Doing masculinity im Männerstrafvollzug: Hintergründe, Folgen, Chancen!, Forum Strafvollzug, Heft 5, Sept./Okt. 2014

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Kommentar Autorin

Trotz der Zugehörigkeit zu einem privilegierten Geschlecht sind Männer mehrfach gefährdet in Bezug auf Gewaltausübung, Opferwerdung, Suizidhandlung, Vereinsamung und niedriger Lebensdauer. Und dennoch dominieren in der Männerforschung Diskussionen über Aggressivität und Gewalthandeln im Gegensatz zum männlichen Risiko einer Opferwerdung. Unbestritten ist, dass männliche Gewalt als soziale Möglichkeit und als Handlungsressource in modernen Gesellschaften nicht verschwunden ist und dass Jungen und Männer im Deliktspektrum von Gewaltkriminalität als Täter und Opfer überdurchschnittlich vertreten sind.
Vor diesem Hintergrund untersuche ich auf der Basis von relevanten Männlichkeitsmodellen, kriminologischen Theorien, neuro-psychologischen Ansätzen und sozial-psychologischen Forschungsexperimenten männliche Kriminalisierungs- und Viktimisierungsrisiken in ausgewählten Männerkulturen und erarbeite konkrete Präventions- und Handlungsansätze.


Bildungsmaterialien
• Ressourcenorientiertes Soziales Training (RST), Tutzing, 2005
• Bildungsprogramme für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit, Power for Peace e.V., München, 2009, 2010, 2011